Kurzfassung
Im November 2015 wagten wir mit Matterport die ersten Schritte in Deutschland und importierten die Pro1-Kamera für VR-Produktionen. Heute hat sich Matterport zu viel mehr entwickelt: einer umfassenden Digital-Twin-Plattform, die die Dokumentation und Verwaltung von Immobilien verändert. In diesem Artikel untersuchen wir sieben Kernvorteile, die Matterport unverzichtbar machen:
- Perfekte Bewahrung von Räumen und Erinnerungen
- Umfassende Inhaltserstellung aus einer einzigen Erfassung
- Unübertroffenes 3D-Tour-Erlebnis
- Kontinuierliche automatische Updates
- Hosting-Lösungen auf Unternehmensebene
- Fortschrittliche Produktivitäts- und Kollaborationstools
- Erhebliche Kosteneinsparungen über den gesamten Lebenszyklus
Wie ich zu Matterport kam
Im November 2015 war ich wohl der erste deutsche Matterport-Kunde, der die Pro1-Kamera aus den USA nach Berlin importierte. Meine anfängliche Motivation war die Möglichkeit, Orte für Virtual-Reality-Produktionen effizient zu digitalisieren.
Wie viele andere war ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem Oculus VR Development Kit 2 im Jahr 2014 begeistert. Das Potenzial war so überzeugend, dass ich beschloss, in diesem Bereich Unternehmer zu werden. So gründete ich im Sommer 2015 MESH IMAGES BERLIN – mit dem ursprünglichen Fokus als VR-Produktionsstudio. Zu dieser Zeit war realitätsbasierter VR-Content nicht einfach zu produzieren und 360-Grad-Kameras gab es nicht.
3DTour: Der erste Test-Scan vom 15. November 2015 in unserem Coworking Space in Berlin-Neukölln
Diese Aufnahme war meine erste Matterport 3D-Tour, die im November 2015 aufgenommen wurde, und ich muss sagen: Aus heutiger Sicht gibt es ganz andere Faktoren, die mich an dieser Tour begeistern als damals.
Und das bringt uns direkt zum Kern der Sache.
Sieben Kernvorteile von Matterport
1. Erinnerungen mit Matterport wiedererleben
Hauptvorteil: Perfekte digitale Erhaltung von Räumen und Erinnerungen, die eine immersive Möglichkeit bietet, Orte genau so zu erleben, wie sie erfasst wurden.
Klar, es fühlt sich zunächst, salopp gesagt, „total abgefahren“ an, diesen Ort oder diese Erinnerung heute noch einmal betreten zu können. Denn genau so sah es damals aus – ziemlich unordentlich – und wie man sieht, war das Design seiner Zeit weit voraus und schon damals wurde konsequent auf nachhaltige Materialien gesetzt.
2. Die Content-Maschine für alle Assets
Hauptvorteil: Eine einzige Erfassung generiert mehrere Assets – von virtuellen Touren bis hin zu Marketingmaterialien, alles aus einer effizienten Scansitzung.
Die Matterport-Kamera erfüllte natürlich meine ursprünglichen Erwartungen, denn ich konnte alle Fotos nach der Aufnahme herunterladen und hatte auch sofort Zugriff auf diese 3D-Datei (aus der 3D-Ansicht) für weitere VR-Produktionen.
Aber niemand interessierte sich mehr für die VR-Produktionen. Alle Gesprächspartner waren begeistert davon, dass es neben der großartigen virtuellen Tour auch die Möglichkeit gab, Schnappschüsse herunterzuladen und einen Grundriss zu bestellen.
Matterport = 3D-Tour + Fotos + Grundriss + 3D-Scan-Daten.
Diese Gleichung gilt immer noch. Heute stehen viele weitere Assets aus einer Matterport 3D-Tour (kostenpflichtig) zur Verfügung, aber dazu gleich mehr.
3. Das 3D-Tour-Erlebnis
Das unvergleichlich realistische Gefühl entsteht durch Matterports einzigartige Lösung, die 3D-Scandaten mit hochauflösenden 360°-Fotos kombiniert; damals nur mit 32 Megapixeln, heute mit hochauflösenden 134 Megapixeln pro Panorama.
Es liegt auch an der einzigartigen 3D-Ansicht und dem dynamischen 3D-Tour-Player, der auf den ersten Blick – auch Jahre später – ein umfassendes Verständnis der räumlichen Beziehungen vermittelt. Kein anderer Grundriss oder Fotosammlung kann dies in dieser Geschwindigkeit erreichen.
Und wissen Sie, was mich besonders freut: Diese erste Tour von 2015 ist jetzt auch als VR-Produktion verfügbar, was uns wunderbar zu den Updates führt.
4. Automatische Updates
Diese 3D-Tour ist seit der Aufnahme im November 2015 weitgehend unverändert geblieben. Die Scandaten und meine Bearbeitungen sind immer noch dieselbe 3D-Tour wie vor vielen Jahren. Ich habe nichts geändert.
Aber wenn man genau hinsieht, wird man viele neue zusätzliche Funktionen bemerken, die es damals noch nicht gab, z.B.:
- Die Messfunktion im Lineal-Symbol
- Die VR-Option
- Das Teilen-Symbol
- Die Lupe oben links ist neu
Auch die Tourbewegungen (Übergänge) sind heute flüssiger und besser als damals.
Diese Updates und andere neue Funktionen wurden automatisch in das Matterport-Hosting integriert. Es war keine einzige Minute zusätzlicher Aufwand erforderlich, um die hier gezeigten neuen Funktionen zu installieren und zu aktivieren.

Abbildung „The Matterport Timeline“ – nach einer Idee von Hopscotch Interactive
5. Matterport Hosting – Der nette Lock-In

Bild: Matterport Cloud – Asset Management – Download des Snapshots vom 20.11.2015 mit Abmessungen in Zoll
Die Cloud-Anbindung und die Standardisierung und natürlich dieser Lock-in, bei dem man nicht einfach alles mitnehmen, alles ändern oder alles individualisieren kann; diese Eigenschaften können meiner Meinung nach – zumindest aus institutioneller Sicht – auch als Stärken des Systems angesehen werden.
6. Mehr Produktivität – Kommunikationstools und Integrationen
Ein Blick auf die Matterport-Zeitleiste offenbart auch eine weitere wichtige Entwicklung. Matterport ist längst über die einfache Erfassung von Standorten und deren Bereitstellung als virtuelle Touren hinausgewachsen. Vielmehr geht es Matterport darum, wie Benutzer:
- Daten verwalten können
- Daten mit Teammitgliedern teilen
- Besser zusammenarbeiten können mit einfachen Kommunikationstools
- Daten über Plugins und Integrationen nutzen
Hauptmerkmale umfassen:
- Matterport Tags (Mattertags) – Interaktive Touchpoints für Funktionen und Details, die Text, Audio, Video, Webinhalte oder Dateien enthalten.
- Ansichten und Ebenen – Verschiedene Versionen für Benutzergruppen oder thematisch gruppierte Funktionen.
- Notizen – Chat-ähnliche Funktionalität für Teamkommunikation und Aufgabenverwaltung.
- Teilungsoptionen – Von einfachen Links bis hin zur sicheren Einbettung in Unternehmen.
- Unternehmensintegrationen – Einschließlich Autodesk Construction Cloud, Revit-Plugin, BIM 360 und AWS IoT TwinMaker.
7. Matterport Digital Twins – Kosteneffizienz
Matterport Digital Twins sind der erste einfache Schritt zu mehr Effizienz und Effektivität in Ihren Geschäftsprozessen – über alle Phasen Ihres Projektlebenszyklus hinweg.

Abbildung: Kostenverlauf im Immobilien (Projekt-) Lebenszyklus
Durch den Einsatz von Matterport in allen Phasen des Immobilienlebenszyklus können erhebliche Einsparungen bei Planungs-, Bau- und Betriebskosten erzielt werden. Matterport ist schnell, einfach, verständlich und durchgängig perfekt dokumentiert.
Ich empfehle daher, Matterport konsequent in allen Phasen Ihres Immobilienprojekts einzusetzen. Während hochpräzises Scannen immer noch spezielle Ausrüstung erfordert, bietet Matterport eine hervorragende visuelle Referenz und zuverlässige Sicherung, die sich in der Regel um ein Vielfaches amortisiert.
Erfahren Sie mehr über Matterport im Immobilienlebenszyklus in unseren kommenden Blogbeiträgen. Möchten Sie heute schon mehr wissen?
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